Als ich David Benioffs Foto auf dem Buchrücken sah, hielt ich ihn für einen freundlichen, gutaussehenden Surfer-Boy, der, wie es schien, die Geschichte seiner Großeltern aufgeschrieben und einen Überraschungserfolg damit gelandet hatte. So hatte ich das beim Lesen zumindest in meinem Kopf konstruiert und Benioff hat das, zum einen durch die Namensgleichheit seines Protagonisten, als... Continue Reading →
Schlachthof 5 – Kurt Vonnegut
Schlachthof 5 ist eine wilde Mischung aus Krieg, Zerstörung, Liebe und Hass, Vernunft und Wahnsinn, Dresden, Außerirdische, posttraumatische Belastungsstörungen, Zynismus und Zuversicht und vor allen Dingen Liebe und Tod. So it goes. Schlachthof ist eine verstörende, stark autobiografische Satire auf den Krieg. Auf die Unvermeidlichkeit des Krieges, die Gleichgültigkeit in Anbetracht des Todes, die Abstumpfung,... Continue Reading →
Alles Licht, das wir nicht sehen – Anthony Doerr
Die Geschichte ist in schönen, poetischen, sehr visuellen und oft knappen Sätzen erzählt, die Kapitel gespickt mit klugen Häppchen und der Erzählfluss wurde durch die häufigen Perspektivenwechsel und Zeitsprünge forsch vorangetrieben. Es gibt drei Charaktere mit unterschiedlichen Sichten und es von Anfang an klar, dass diese drei irgendwann zusammentreffen werden. Wenn sie es dann... Continue Reading →
Landgericht – Ursula Krechel
Als angehende Juristin musste die Bingereader-Gattin das Landgericht natürlich lesen und ich hatte es durchaus auch auf dem Radar. Aber eigentlich erst für etwas später, aber dann ja, dann saß ich am Strand von Mallorca und war durch mit meiner Urlaubslektüre (ich möchte an dieser Stelle bitte keine Kommentare zum Thema e-Reader hören - danke... Continue Reading →