Nein, mit Herrn Kohlhaas sollte man sich besser nicht anlegen. Eigentlich der absolute Musterbürger des 16. Jahrhunderts. Gläubig, fleißig, aufrichtig, gütig - bis er es eines Tages nicht mehr ist. Bis er einfach nicht mehr kann, sein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn ihn so antreibt und aufreibt, bis er gar zum Räuber und Mörder wird. So kann es... Continue Reading →
Station Eleven – Emily St. John Mandel
"Survival is insufficient" Dystopien gibt es gerade momentan wie Sand am Meer. Einige gut, einige weniger gut und dann ist da "Station Eleven". Mich hat das Buch komplett überwältigt. Ich habe es so gerne gelesen, wollte gar nicht mehr verschwinden aus dieser stillen dunklen Welt. "Station Eleven" ist eine elegante, intelligente Geschichte, die sich langsam... Continue Reading →
180 Grad Meer – Sarah Kuttner
"I was afraid to be alone But now I'm scared that's how I like to be (Azure Ray) Würde Sarah Kuttner mal ein heiteres Buch schreiben, ich würde vor Überraschung wahrscheinlich tot in den Schrank fallen. Ich liebe Kuttners tragikomische Bücher schon seit Mängelexemplar, weil es nur wenige Autoren schaffen, mir bekannte Gefühlszustände so zu... Continue Reading →
Meine Woche
Gesehen: "Fahrenheit 451" von Francois Truffaut- spannende Verfilmung, hoffe nur, es sind keine Bücher tatsächlich zu Schaden gekommen ! Oh und die Original-Filmmusik (nicht die aus dem Trailer) hat mir irgendwie Zahnweh verursacht. “The Shawshank Redemption" von Frank Darabont mit den grandiosen Hauptdarstellern Tim Robbins und Morgan Freeman. Wirklich klasse. Unbedingt anschauen. “The Avengers" von Joss Whedon.... Continue Reading →
Atlas Shrugged – Ayn Rand
“Who is John Galt?” Ich kann mich nicht erinnern, bei irgendeinem Buch schon einmal so lange gezögert zu haben, ob ich es tatsächlich lesen will oder nicht. Nicht nur aufgrund seiner 1000+ Seiten, sondern auch, weil die Autorin mir als Philosophin des Turbokapitalismus und gefeierte Heldin der Tea Party nun nicht unbedingt auf Anhieb mega... Continue Reading →
2015 – The Year in Books
Ja nee hat super geklappt mit meiner Wahl der 10 Lieblingsbücher. Ich kann mich partout nicht entscheiden und schicke jetzt immer zwei ins Rennen. Die Kombi ist eventuell nicht immer einleuchtend, gibt aber schönen Einblick in meine abstrusen Synapsen-Schaltungen. Es sind die Bücher, die mich am intensivsten beschäftigt haben in diesem Jahr, nicht automatisch die, die mir... Continue Reading →
The Martian – Andrew Weir
So, letzte Rezension des Jahres meine Lieben: Andrew Weir ist ein Software Engineer, der in seiner Freizeit auf seinem Blog eine Geschichte erfand von einem Astronauten, der bei der ersten Mars-Mission der Nasa versehentlich auf dem Planeten vergessen wird. Mehr und mehr Fans der Geschichte fanden sich auf seinem Blog, rezensierten, verbesserten, machten Vorschläge und... Continue Reading →
Fun Home – Alison Bechdel
Berühmt war Alison Bechdel in der queeren Szene lange hauptsächlich für ihren Comic „Dykes to watch out for“. Fun Home ist eine Graphic-Novel-Biografie der Künstlerin Alison Bechdel. Sie wächst mit zwei jüngeren Brüdern und ihren Eltern in einer Kleinstadt in den USA auf. So weit, so normal. Ihre Mutter ist Schauspielerin, ihr Vater lehrt Englisch an... Continue Reading →
Amongst Women – John McGahern
Das letzte Bookclub-Buch des Jahres, der irische moderne Klassiker "Amongst Women", war leider auch gleichzeitig die Abschiedsparty für die uns verlassende Irin. Nach einem wunderbaren Nigella Lawson Weihnachtsdinner nebst vorzüglichstem Poinsettia Cocktail widmeten wir uns dann ausgiebig Moran, dem alten dominanten Republikaner, und den vielschichtigen Beziehungen mit seiner Frau und seinen Töchtern. Morans Leben wurde nachhaltig... Continue Reading →