Herr Murakami ist mir mit dieser Idee zuvor gekommen! Ich könnte und würde schon auch gerne mal ein Buch machen zu meinen gesammelten Tshirts. Im Gegensatz zu ihm ziehe ich die aber alle an. Und mangels Haus oder gar Häuser muss ich mich auch schweren Herzens trennen, wenn Bandshirts aus den 90ern vom Leib fallen... Continue Reading →
Erste Person Singular – Haruki Murakami
Murakami lesen ist immer irgendwie so: Buch auspacken, frischen Buchduft inhalieren, überall offline gehen, mit Buch in die Leseecke und mit jeder Seite, in die man tiefer in die Geschichte(n) eintaucht, merkt man, wie der Puls langsamer wird, wie der Blutdruck sich senkt und man sich wie nach langer Abwesenheit umgehend wieder wie zu Hause... Continue Reading →
Die Chroniken des Aufziehvogels – Haruki Murakami
Der Grund für die Neuauflage des Aufziehvogels war die Neuübersetzug der obersten Instanz in Murakami Fragen, der Übersetzerin Ursula Gräfe. Sie übersetzte das Werk direkt aus dem Japanischen, im Gegensatz zur früheren Ausgabe, die vom Japanischen ins Amerikanische und dann erst ins Deutsche übersetzt wurde. Zu meiner großen Schande muss ich gestehen, dass ich üblicherweise... Continue Reading →
Meine Woche
Gesehen: The eyes of my mother (2016) von Nicolas Pesce mit Kika Magalhaes. Verstörender schwarzweiß-Horror um eine traumatisierte junge Frau. Der Auftaktfilm für unseren Horrorcotober. Reverse (2018) Horror-Kurzfilm von Josh Tanner. Ein Auto, eine Tiefgarage und 5 in denen ich mich so krass gegruselt habe, wie selten in einem Kurzfilm. Unbedingt anschauen, wer sich traut ;)... Continue Reading →
Gemischte Tüte – Sommeredition
Gott, hilf dem Kind - Toni Morrison Ferien an der See im hohen Norden und viel Zeit im Zug, am Meer und im Garten für ausgiebige Lektüre. Hier kurz der Überblick - und es war tatsächlich kein Ausfall dabei. Das Ableben Toni Morrisons letztes Jahr war ein wirklich trauriger Moment für mich. Ich habe ihre... Continue Reading →
Homegoing – Yaa Gyasi
Ohne Frage eine der anspruchsvollsten Familiengeschichten, die ich bislang gelesen habe. Yaa Gyasi verfolgt ihre Geschichte über 7 Generationen, schreibt aus 14 unterschiedlichen Perspektiven - normalerweise etwas, wo ich vor lauter Stammbaum schnell den Überblick verliere und schnell die Flinte ins Korn werfe. Unglaublich, wie sie es schafft, jede Person auf ein paar Seiten so... Continue Reading →
Connection with Reader could not be established
Ab und an schnackelt es nicht und dann ist diese Rubrik mein virtueller Beichtstuhl für mangelndes Durchhaltevermögen. In den allermeisten Fällen trifft die Autoren, die hier landen, deutlich weniger Schuld (wenn man von solcher sprechen möchte) als die Leserin, die häufig zu ungeduldig ist oder zur falschen Zeit das falsche Buch in die Hand nimmt.... Continue Reading →
Die Ermordung des Commendatore II – Haruki Murakami
Dieses Jahr hätte er den Nobelpreis bestimmt bekommen, für den er schon so lange gehandelt wird, aber fällt ja nun aus. Über den ersten Teil, in dem unser 37 Jahre alter, gerade frisch getrennter Maler das Haus von Tomohiko Amado bezieht und dessen geheimnisvolles Bild findet, habe ich hier schon geschrieben. Auf den zweiten Teil... Continue Reading →
Big in Japan
Zwei Jahre ist es mittlerweile her, dass wir in Japan waren und wahrscheinlich war es der kürzlich beendete neue Roman von Murakami, der wieder heftiges Japan-Fernweh auslöste, es musste also dringend etwas gegen die Sehnsucht unternommen werden. Einfach nur japanisch essen gehen war auf keinen Fall genug, ich plante daher eine intensive Japan-Literaturwoche, um mir... Continue Reading →
Die Ermordung des Commendatore I – Haruki Murakami
Ein neuer Murakami erscheint und weltweit verfallen die Jünger in erwartungsfreudige Aufregung, können kaum noch essen oder schlafen, bis der Roman direkt nach Erscheinen verschlungen und verdaut ist. Bei keinem anderen Autor hat das Lesen seiner Romane etwas derart kulthaftes. Dabei sind die Zutaten in seinen Romanen ziemlich vorhersehbar, man könnte sie eigentlich auf... Continue Reading →