Januar Lektüre

Ein richtig toller Start ins Lesejahr 2026: kein Ausfall, nur starke Bücher sowohl inhaltlich wie sprachlich. Besonders überrascht (und komplett begeistert) hat mich Tove Ditlevsen, die sich direkt einen festen Platz unter meinen neuen Lieblingsautorinnen gesichert hat. Diese Schonungslosigkeit, diese Klarheit … wow. Im Bild fehlt noch Kristine Bilkau mit „Halbinsel“ das habe ich als Hörbuch gehört.

Es war außerdem ein seitenstarker Monat, aber dafür ist der ewig lange Januar ja auch wie gemacht: viel Zeit, viel Ruhe, viel Lesen. Genau so darf es weitergehen 🙂

Was war euer Highlight im Januar?

Hier wieder die Kurzvorstellungen in alphabetischer Reihenfolge:

Kristina Bilkau – Halbinsel erschienen im Luchterhand Verlag

Halbinsel ist ein stilles, sehr kluges Buch, das sich nicht aufdrängt und gerade dadurch eine enorme Wirkung entfaltet. Im Zentrum steht eine Mutter-Tochter-Beziehung, aber eigentlich erzählt Kristine Bilkau von etwas Größerem: von Verantwortung, von Generationenkonflikten und davon, wie der Klimawandel nicht nur Landschaften, sondern auch Beziehungen, Lebensentwürfe und Selbstbilder formt.

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und sehr gemocht. Die Sprache ist ruhig, präzise, unaufgeregt, keine großen Gesten, keine moralischen Keulen. Bilkau vertraut darauf, dass ihre Beobachtungen tragen, und sie tragen. Vieles wirkt beiläufig, fast unspektakulär, und genau darin liegt die Stärke: Das Private und das Politische sind hier untrennbar miteinander verschränkt.

Ich habe auch noch eine Menge Neues über den Klimawandel gelernt und das nicht nur im Sinne von Faktenvermittlung, sondern auch in der Art, wie sich ökologische Krisen in Denkweisen, Entscheidungen und Schuldgefühlen niederschlagen. Wie sie Erwartungen zwischen Generationen verschieben.

Gleichzeitig war ich beim Lesen/Hören auch irritiert und stellenweise richtig schockiert darüber, wie fern sich all das inzwischen anfühlen kann. Wir leben in einer Gegenwart, in der eine absurde, oft beängstigende Wahnsinns-Nachricht die nächste jagt, in der Dauerempörung und akute Krisen das Denken bestimmen und in der der Klimawandel, obwohl er die Grundlage von allem ist, erschreckend leicht an den Rand gedrängt wird. Halbinsel hält diesem Zustand etwas entgegen: Konzentration, Ernsthaftigkeit, Langsamkeit. Es besteht darauf, dass diese Fragen nicht verschwinden, nur weil wir sie gerade nicht aushalten.

Das Buch ist nicht laut, nicht bequem und nicht tröstlich im klassischen Sinn. Aber es ist klar, genau und sehr menschlich. Für mich eines dieser Bücher, nach denen man ein bisschen anders auf die Welt blickt –und merkt, wie sehr man solche Stimmen gerade braucht.

Helene Bukowski – Milchzähne erschienen in der Büchergilde Gutenberg

Helene Bukowskis Debüt ist eine leise Dystopie. Keine Explosionen, klaren Schuldigen oder sauber erklärten Katastrophen. Stattdessen: Hitze, Nebel, Trockenheit. Ein namenloser Fluss, eine abgerissene Brücke, eine Welt, die irgendwo hinter einer Hecke endet. Skalde lebt dort mit ihrer Mutter Edith, abgeschottet zwischen Kiefern, Brombeergestrüpp und Regeln, deren Ursprung längst im Dunkeln liegt. Es soll einmal ein Unglück gegeben haben. Feuer, Staub, vielleicht mehr. Genau weiß es niemand. Und genau darin liegt eine der großen Stärken dieses Romans: dass er sich weigert, das Dunkel vollständig auszuleuchten.

Die Atmosphäre ist von der ersten Seite an dicht, flirrend, beinahe körperlich. Diese schwüle, klebrige Hitze, die sich auf alles legt, erinnerte mich immer wieder an J. G. Ballards The Drowned World, dieses Gefühl, dass das Klima nicht nur Kulisse ist, sondern ein aktiver Zustand, der Denken, Körper und Beziehungen verändert. Auch bei Bukowski ist die Umwelt kein Hintergrund, sondern eine Macht, die alles durchdringt. Rehe tauchen aus der Nebelwand auf wie Boten aus einer anderen Realität, der Himmel kennt kein Blau mehr, und die Erinnerung an Regen oder Schnee wirkt fast märchenhaft.

Skalde baut Kartoffeln an, kümmert sich um die Kaninchen, lebt in einem Haus, dessen Fenster mit Zeitung verklebt sind. Die Mutter warnt vor „denen da draußen“, vor einer Gefahr, die nie konkret wird und doch allgegenwärtig ist. Wenn sie kommen, sagt Edith, dann knallt sie sie ab. Anfangs scheint die Bedrohung tatsächlich von außen zu lauern, irgendwo hinter dem Nebel. Doch je weiter man liest, desto klarer wird: Die eigentliche Enge liegt im Inneren dieses Hauses, in der Beziehung zwischen Mutter und Tochter, in der totalen Abhängigkeit, im Schweigen.

Als Skalde ihren ersten Milchzahn verliert, verschiebt sich etwas. Der körperliche Marker des Erwachsenwerdens wird zum Katalysator für eine innere Bewegung, die sich nicht mehr aufhalten lässt. Das Haus, ohnehin schon ein dunkler, erstarrter Ort, verwandelt sich endgültig in ein Stillleben: schwarze Kommoden, verhüllte Schränke, das Sofa als Reich der Mutter, abgewetzt wie von einem großen Tier.

Keinem bekommt die Dunkelheit. Ihre Ablagerungen bleiben im Kopf zurück. Wohin mit einem Schmerz, der sich nicht verlagern lässt?“

Edith selbst scheint manchmal mehr Möbelstück als Mensch zu sein, reglos, umgeben von Tellern mit Essensresten, abwesend in ihrer eigenen Welt. Anklänge an Marlen Haushofers Die Wand sind spürbar, dieses abgeschlossene Setting, das Leben als Selbstversuch im Abseits der Zivilisation. Doch wo Haushofer von einer stillen, beinahe stoischen Anpassung erzählt, geht Bukowski einen anderen Weg. Skaldes Radius erweitert sich langsam, nicht nur räumlich, sondern auch gedanklich. Sie liest, schreibt, tastet sich durch die Bücher der Mutter an eine Vergangenheit heran, die sie nie erlebt hat. Und dann tritt Meisis auf, ein Mädchen von außen, ein Bruch im System, eine Störung der mühsam aufrechterhaltenen Ordnung.

Mit Meisis wird das Private politisch. Ihre Ankunft ist nicht nur eine Begegnung, sondern ein Sicherheitsleck, ein Auslöser für Angst und Härte innerhalb einer Gemeinschaft, die sich bewusst vom Rest der Welt abgeschnitten hat. Plötzlich wird deutlich, dass es in diesem Roman nicht nur um Mutter und Tochter geht, sondern um Zugehörigkeit und Ausschluss, um den Umgang mit „den Anderen“, um die Frage, wie viel Brutalität eine Gemeinschaft bereit ist zu rechtfertigen, um zu überleben. Ihr merkt vielleicht, mich hat dieses Buch wirklich sehr fasziniert. Ein großartiges Debut und ich habe mir den zweiten Roman von Helene Bukowski direkt auf die Leseliste gepackt. Große Empfehlung.

Tove Ditlevsen – Kindheit / Jugend / Abhängigkeit erschienen bei der Büchergilde Gutenberg übersetzt von Ursel Allenstein

Tove Ditlevens Roman habe ich euch hier vor ein paar Tagen schon im Rahmen meiner Reihe „Read around the world“ für Dänemark vorgestellt. Hier geht es noch mal zum Beitrag.

Marieluise Fleißer – Abenteuer aus dem englischen Garten erschienen im Suhrkamp Verlag

Auch dieses Buch habe ich euch gerade kürzlich hier in der Reihe „Stimmen die bleiben“ vorgestellt. Hier geht es zum entsprechenden Beitrag.

Alan Hollinghurst – Our Evenings auf deutsch unter dem Titel „Unsere Abende“ im Albino Verlag erschienen, übersetzt von Joachim Bartholomae

In Alan Hollinghursts „Our Evenings“ lernen wir David Winn vierzehnjährigern Internatsschüler an der Bampton School kennen, später wird er Oxford-Student und schließlich Schauspieler. David ist schwul, sensibel, ehrgeizig. Sein Vater stammt aus Burma, seine Mutter ist Engländerin – eine Herkunft, die ihn sein Leben lang sichtbar macht und angreifbar. Er wächst bei seiner alleinerziehenden großartigen Mutter auf, die als Näherin arbeitet und mit einer Frau zusammenlebt. David erlebt früh, wie sehr gesellschaftliche Normen darüber entscheiden, wer dazugehört und wer nicht.
Parallel dazu verfolgen wir das Leben von Giles Hadlow, der Sohn der reichen Familie, die Davids Stipendium finanziert und der trotz nahezu identischer Ausbildung politisch in die entgegengesetzte Richtung driftet: vom konservativen Hoffnungsträger zum aggressiven Brexiteer. Während David im kulturellen und persönlichen Sinn vorwärtsgeht, wird Giles zur Figur des Rückschritts, und diese Gegenüberstellung fand ich gleichermaßen klug wie schmerzhaft.

Besonders stark fand ich, wie Hollinghurst die vielen kleinen Mikroaggressionen, die beiläufige Bemerkungen, vermeintlich harmlose Fragen die sich durch den gesamten Text ziehen und zeigen, wie sie sich zu einem Lebensgefühl verdichten und wie verheerend das ist. Gleichzeitig ist „Our Evenings“ ein hoffnungsvoller Roman über Liebe in ihren unterschiedlichsten Formen, über Nähe, Abhängigkeit, Sehnsucht und das tiefe Bedürfnis, wirklich gesehen zu werden.

I think I wanted to be found, not to be forever the seeker.

Davids Leben entfaltet sich vor dem Hintergrund britischer Geschichte, von kolonialen Altlasten über politisches und experimentelles Theater bis hin zu Brexit und anti-asiatischem Rassismus während der Pandemie, ohne aber je didaktisch zu wirken. Die zahlreichen Theater- und Kunstreferenzen sind eng in den Text verwoben und verstärken das Gefühl, dass hier alles miteinander spricht und sich spiegelt.

Ein eleganter Roman, den ich sehr gerne gelesen habe, der sich aber nicht einfach weglesen lässt, sondern Aufmerksamkeit und Bereitschaft verlangt. Manchmal hätte ich mir noch mehr Innensicht gewünscht, und einige entscheidende Momente bleiben erstaunlich knapp, fast beiläufig.vDavid ist mir sehr nahegekommen, aber auch seine Mutter und Esme haben einen festen Platz in meinem Herzen.

Ian McEwan – What we can know auf deutsch unter dem Titel „Was wir wissen können“ im Diogenes Verlag erschienen, übersetzt von Berhard Robben

Ian McEwan ist für mich einer dieser Autoren, bei denen sich auch nach vielen Romanen keine Müdigkeit einstellt. Im Gegenteil: Ich staune immer wieder darüber, wie wach, verspielt und zugleich präzise er bleibt. Ähnlich wie Margaret Atwood greift er große Gegenwartsfragen auf, ohne sie platt zu illustrieren – er verwandelt sie in Literatur, in Geschichten, die mich zum Nachdenken bringen und sich dem schnellen Urteil entziehen.

In „What We Can Know“ entwirft McEwan eine Zukunft gut hundert Jahre nach unserer Zeit. Der Klimawandel hat die Welt radikal umgeformt: Großbritannien ist zu einem Archipel geworden, Küsten sind versunken, politische Machtverhältnisse haben sich komplett verschoben. Doch das eigentliche Drama spielt nicht in den großen geopolitischen Linien, sondern im Denken, Erinnern und Begehren einzelner Menschen.

Im Zentrum steht Tom, ein Literaturwissenschaftler, der sich obsessiv an unserer Gegenwart festbeißt. Er forscht über die Zeit kurz vor dem ökologischen Kollaps, jene Jahre, die man rückblickend „the Derangement“ nennt. Sein Leben kreist um ein verlorenes Gedicht, angeblich ein Meisterwerk, geschrieben 2014, gelesen bei einem privaten Abendessen und danach verschwunden. Was geblieben ist, sind widersprüchliche Erinnerungen der Anwesenden. Aus diesen Bruchstücken versucht Tom, Wahrheit zu rekonstruieren.

McEwan macht daraus etwas ungemein Kluges: einen Roman über Nostalgie als Falle. Über die Sehnsucht nach einer Vergangenheit, die man verklärt, missversteht oder schlicht falsch liest. Die Zukunft blickt auf unsere Zeit zurück – und tut das mit derselben Verzerrung, mit der wir heute auf frühere Epochen schauen. Besonders einprägsam: wie lähmend diese rückwärtsgewandte Sehnsucht beschrieben wird: wie sie verhindert, im eigenen Jetzt anzukommen, Beziehungen wirklich zu sehen, Verantwortung zu übernehmen.

Formal ist der Roman typisch McEwan und trotzdem überraschend: Dystopie, Campusroman, Liebesgeschichte, philosophisches Gedankenspiel – zwischendurch sogar eine Art literarische Schatzsuche, die mir richtig viel Spaß gemacht hat. McEwan spielt mit den Genres, ohne je die Kontrolle zu verlieren. Seine Prosa bleibt klar, elegant, unaufgeregt – und gerade deshalb für mich so eindringlich.

I’d like to shout down through a hole in the ceiling of time and advise the people of a hundred years ago: If you want your secrets kept, whisper them into the ear of your dearest, most trusted friend. Do not trust the keyboard and screen. If you do, we’ll know everything

Was mich besonders überzeugt hat: What We Can Know ist kein Klimaroman mit erhobenem Zeigefinger. Die ökologische Katastrophe bildet den Hintergrund, nicht die These. Im Kern geht es um Erkenntnis: darum, wie Wissen entsteht, wie Erinnerung geformt wird und wie sehr unsere moralischen Gewissheiten von Perspektive und Bequemlichkeit abhängen. Auch der Liberalismus bzw Spät-Kapitalismus unserer Zeit bekommt dabei klare und unmissverständlich Risse.

McEwan zeigt eine Zukunft, die unsere Gegenwart archiviert, seziert und missversteht – und hält uns damit einen Spiegel vor. Vielleicht ist das seine größte Stärke: Er schreibt über das Morgen, um uns im Heute unruhig zu machen. Ein stiller, kluger, stellenweise bitterer Roman, der mich noch eine Weile beschäftigen wird.

W. Somerset Maugham – Of Human Bondage auf deutsch unter dem Titel „Der Menschen Hörigkeit“ im Diogenes Verlag erschienen, übersetzt von Mimi Zoff und Susanne Feigl

„Of Human Bondage“ ist ein üppiger, stellenweise gnadenloser Roman, und er kreist mit einer fast obsessiven Hartnäckigkeit um ein Dilemma, das einige Menschen kennen, dass Liebe selten gleich verteilt ist. Dass oft eine Person mehr liebt, mehr hofft, mehr erträgt und dafür zahlt.

Der Roman ist Maughams autobiografischster und einer seiner längsten. Da ist einiges drin: Kindheitstraumata, Bildungsroman, Künstlerroman, Liebesroman, Glaubensverlust, Existenzphilosophie. Und ja, er ist stellenweise unerquicklich. Ein verwaister Junge, ungeliebt aufwachsend bei kalten Verwandten, quälende Schuljahre, ein körperliches Handicap, das lebenslange Scham erzeugt das alles ist keine leichte Kost und wird ohne großes Pathos erzählt.

Philip Carey ist ein interessanter Protagonist. Da ist zB sein Glaubensverlust: Kein großes Drama, kein Donnerschlag, der Glaube ist eines Tages einfach nicht mehr da. Dass dieser Teil stark autobiografisch gefärbt ist, spürt man, finde ich, besonders deutlich. Nicht alle seiner Erkenntnisse wirken gleich überzeugend. Manche Einsichten kommen mir zu plötzlich, zu fertig zB wenn Philip im Anblick eines persischen Teppichs meint, den Sinn des Lebens zu erkennen.. Seine leidenschaftliche, geradezu selbstzerstörerische Liebe zu Mildred ist schwer auszuhalten. Mildred ist kalt, grausam, gleichgültig und Philip läuft ihr dennoch immer wieder hinterher.

Maugham selbst bezeichnete sich als „among the first of the second rate“, und dieses Motiv durchzieht den Roman stark. Philip geht nach Paris, um Malerei zu studieren, und verlässt sie wieder, als er erkennt, dass sein Talent nicht reicht. Die Frage, was Kunst ist, woran man Begabung erkennt und ob ein mittelmäßiges Künstlerleben ein Leben in Armut rechtfertigt zieht sich durch den ersten Teil des Buches. Maugham, der später vor allem für seine Kurzgeschichten berühmt wurde, schreibt hier sehr bewusst über das Scheitern am eigenen Anspruch.

It is an illusion that youth is happy, an illusion of those who have lost it; but the young know they are wretched for they are full of the truthless ideal which have been instilled into them, and each time they come in contact with the real, they are bruised and wounded. It looks as if they were victims of a conspiracy; for the books they read, ideal by the necessity of selection, and the conversation of their elders, who look back upon the past through a rosy haze of forgetfulness, prepare them for an unreal life. They must discover for themselves that all they have read and all they have been told are lies, lies, lies; and each discovery is another nail driven into the body on the cross of life.

Überhaupt ist interessant, dass dieser Roman von jemandem stammt, der später Meister der knappen Form war. „Of Human Bondage“ ist das Gegenteil einer Kurzgeschichte: ausschweifend, tastend, manchmal redundant. Der Roman ist durchzogen von der Idee, dass das Leben keinen übergeordneten Sinn hat. Dass es vor allem aus Schmerz, Enttäuschung und Bitterkeit besteht, unterbrochen von kurzen Momenten echten Glücks und dass man wohl beides akzeptieren muss. Liebe erscheint dabei als fast unmögliches Ideal. Was bleibt, ist der Appell, im Hier und Jetzt zu leben. Ich glaube, ich hätte dieses Buch gern früher gelesen vielleicht mit achtzehn oder so. „Of Human Bondage“ ist zwar kein tröstlicher Roman, kein angenehmer aber ein sehr ehrlicher.

Dass ich Maugham ohnehin mochte – seine Kurzgeschichten, seine Novellen, obwohl ich sonst keine Kurzgeschichten-Freundin bin, hat sicher geholfen auch bei diesem dicken Wälzer dranzubleiben. Empfehlenswert ist auch die Verfilmung von 1934 mit einer umwerfenden Bette Davis, die Mildreds Grausamkeit krass lebendig macht. Sehr zu empfehlen! Ein Buch durch das ich stellenweise durchgeflogen bin, dass ich manchmal aber auch etwas entnervt in die Ecke pfeffernoder ersatzweise Philip Carey auf den Kopp hauen wollte.

Verrückt habe eben erst gemerkt, dass wirklich komplett zufällig gleich drei der Romane mit dem Thema Klimawandel zu tun hatten: Milchzähne, Was wir wissen können und Halbinsel.

Welche der vorgestellten Romane habt ihr auch gelesen oder konnte ich euch auf den einen oder anderen Titel Lust machen? Freue mich von Euch zu hören.

5 Antworten auf „Januar Lektüre

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  1. Ah, dein Beitrag erinnert mich daran, dass ich schon seit vielen Jahren endlich Of Human Bondage wiederlesen wollte. Meine Erinnerung daran ist positiv, aber äußerst nebulös.

    In den McEwan bin ich leider gar nicht reingekommen. Eine ebenfalls nebulöse, aber begeisterte Erinnerung habe ich an seinen Roman Enduring Love. Liebe Grüße, Anna

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