Purity – Jonathan Franzen

"So many Jonathans. A Plague of literary Jonathans. If you read only the New York Times Book Review, you'd think it was the most common male name in America. Synonymous with talent, greatness. Ambition, vitality.” Jonathan Franzens neuester Trümmer ist nicht nur Ausgleichstraining für einseitig belastete Maßkrug-Athleten, es ist eine wilde Mischung aus jugendlichen kalifornischen Idealisten,... Continue Reading →

Jacob’s Room – Virginia Woolf

  Man beginnt Rezensionen ja am besten mit einem Knaller-Einstieg, also haltet euch fest. Virginia und ich, also wir haben schon -  zu unterschiedlichen Zeiten natürlich -  im gleichen Raum gesessen. Jaaahaaa, jetzt werdet ihr knallgrün im Gesicht vor Neid oder nicht? 😉 Tilton House in Sussex war der einstige Wohnsitz des Ökonomen John Maynard Keynes, der... Continue Reading →

What I like

Ich hatte das erwähnt mit den Listen, oder ? 😉 In no particular order: My soulmate, Bücher, Pfingstrosen, meine Freund*innen, Bahnhöfe, Feuilleton, Nachtzüge, Zivilcourage, Existentialismus, Jack Russel, Gewitter, Händel und Bach, Wabisabi, monochrome Farben, Architektur, Bauhaus, Louise Bourgeois, Dinosaurier, Schottische Highlands, Orphan Black, Lost und Twin Peaks, Bars, Rotwein, St. Pauli, Filme von David Lynch,... Continue Reading →

Der Susan Effekt – Peter Hoeg

Die perfekte dänische Familie, die vor kurzem noch das Titelbild des "Times Magazines" zierte, steckt plötzlich bis zum Hals in Schwierigkeiten. Die Protagonistin Susan, eine Experimentalphysikerin, sitzt in einem indischen Gefängnis und wird des versuchten Todschlags an ihrem indischen Liebhaber beschuldigt, ihre 17-jährige Tochter hat einen Mönch verführt und deren Zwillingsbruder wurde beim Handel mit gefälschten... Continue Reading →

Tigermilch – Stefanie de Velasco

Ich habe ohnehin eine Schwäche für Coming-of-age Romane und wenn dann auch noch zwei starke weibliche Protagonistinnen im Mittelpunkt stehen, dann bin ich hoffnungslos verloren. Mir hat die Energie und die Dynamik der Geschichte sehr gut gefallen. Nini ist die etwas melancholischere der beiden, deren Realitätsferne abgefangen wird von der beleseneren tougheren Jameelah, die schon... Continue Reading →

Marlene – Alfred Polgar

Meine persönliche Erfahrung ist: In Berlin scheint IMMER die Sonne. Deshalb kann ich es sehr gut verstehen, dass Marlene da wohlweisslich einen Koffer hat stehen lassen. Berlin ist immer eine Reise wert und nochmal schöner ist die Reise, wenn man die richtige Begleitung hat. Frau Wonnie konnte/wollte nicht mit zum Björk-Konzert, also habe ich Marlene... Continue Reading →

Thérèse Raquin – Emile Zola

Ja mei so kanns gehen, wenn man als arme abgeschobene Verwandte mit dem schwächlichen, ewig kränkelnden, reichlich asexuellen Cousin verheirat wird. Der erste dahergelaufene glück- und ambitionslose Typ wird zum Inbegriff der Männlichkeit und Thérèse beginnt eine animalistisch-heiße Affäre mit ihm. Nur durch diese Affäre scheint sie die immer gleichen trüben Tage im düsteren Kurzwarenladen... Continue Reading →

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