Meine Woche

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Gesehen: „Blade Runner 2049“ von Denis Villeneuve. Ich war besorgt-gespannt, kann ihn aber vollumfänglich empfehlen. Großartige Verfilmung. Den muss ich bald noch mal sehen.

Gehört: „Tears in the Rain“ – Hans Zimmer & Benjamin Wallfisch, „Vagabon“ – The Embers, „Liebknecht“ – Liebknecht, „Salty Eyes“ – First Breath After Coma, „Just like Honey“ – The Jesus & Mary Chain

Gelesen: the ins- and outs of Human Augmentation, warum Schlaf so wichtig ist (Note to self!), „The Handmaid’s Tale is a warning to conservative women“, dieses Interview von Emma Watson mit Margaret Atwood

Getan: beim FRID*EX Dinner wunderbarste Köstlichkeiten probiert, den Zündfunk Netzkongress besucht und mal wieder die schwarze Nacht durchgetanzt

Geplant: erste Phase eines wichtigen Projekts abschließen (Done is better than perfect)

Gegessen: BiBimBap

Getrunken: Wein

Gelacht: The best advice I ever received: „No one else knows what they are doing either“

Geärgert: über die Trump-style Antwort der Frankfurter Buchmesse auf den rechten Mob

Gefreut: über den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für meine Lieblingsautorin Margaret Atwood und meinen Oktopus-Kürbis Octavia Pussy Galore

Gewünscht: diesen Saugroboter, dieses Container-Haus, dieses Tattoo

Geklickt: auf diesen TED Talk von Elif Shafak

Gekauft: dieses Buch

Gefunden: den Mut Paul Graham Raven anzusprechen und mit ihm über Transhumanismus zu diskutieren

Gestaunt: bis 2020 werden vermutlich 75% aller amerikanischen Haushalte ein speech-recognition system wie Alexa zu Hause haben

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Meine Woche

juhuuuu

Gesehen: „The Exorcist“ (1973) von William Friedkin mit Max von Sydow. Atmosphärisch düster-spannender Horror mit genialem Soundtrack und irren Effekten. Hätte gedacht ich grusele mich mehr.

The Similars/Los Parecidos“ (2015) mexikanischer kammerspielartiger Science Fiction Thriller von Isaac Ezban. Sehr abgedreht, hat mir sehr gut gefallen.

Bokeh“ (2017) von Geoffrey Ortwein/Andrew Sullivan. Hipster Pärchen bleibt in Island als einziges von einer merkwürdigen Apokalypse verschont. Poetische Sci-Fi mit toller Landschaft, will sofort nach Island reisen.

A Tale of Love and Darkness“ (2015) von und mit Nathalie Portman. Biopic über das Leben von Amos Oz. Sehr schöne Bilder.

Gehört: „Tubular Bells“ – Mike Oldfield, „Los Ageless“ – St. Vincent, „The Bucket“ – Lali Puna, „Bridge Over Troubled Water“ – Nana Mouskouri, „Recite Remorse“ – Waxahatchee

Gelesen: diesen erschreckenden Artikel über die Alt-Right Bewegung, über den Ursprung von Replikanten bei Philip K Dick, über Sisterhood in der IT Branche, dieses Interview mit Kazuo Ishiguro und diesen Artikel über Emily Dickinson

Getan: ein paar Tage Urlaub zu Hause genossen, viel geschlafen, gelesen, geschrieben, Filme geguckt, gekocht, mit Freunden getroffen, die Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum und die Stroke Art Fair in München besucht.

Geplant: Blade Runner gucken

Gegessen: Kaiserschmarren

Getrunken: Mrs Dalloway Cocktail

Gelacht: I enjoy long romantic walks to the fridge

Geärgert: über meinen blöden Blu-Ray Player der nach etwas über 1 Jahr den Geist aufgegeben hat

Gefreut: das ich meinen Wohnungsschlüssel doch nicht verloren habe, über den Literatur-Nobelpreis für Kazuo Ishiguro (auch wenn mir Murakami oder Atwood lieber gewesen wären) und über einen tollen Literaturkalender für 2018

Gewünscht: diese Socken, diesen Kalender, dieses Platz-Set und diese Garderobe

Geklickt: auf  diesen Talk von Hilary Clinton und auf diesen witzigen Twitter-Fight von zwei Londoner Museen

Gekauft: dieses und dieses Buch bei der Büchergilde

Gefunden: schöne Streetart

Gestaunt: über diesen schockierenden Bericht über San Francisco.  Ich liebe Dystopien, aber leben will ich nicht in einer.

Meine Woche

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Foto: V Ketel

Gesehen: „Metalhead“ (2013) von Ragnar Bragason. Coming-of-Age Film eines isländischen Teenagers, die den Verlust ihres Bruders durch Death Metal zu verarbeiten sucht. Melancholisch mit tollem Soundtrack und wunderschönen Bildern.

Memento“ (2000) von Christopher Nolan mit Guy Pierce und Cary-Anne Moss. Noir Thriller um einen Mann der keine Kurzzeit Erinnerungen aufbauen kann. Immer noch gut.

Gehört: „Treefingers“ – Radiohead, „Something in the Air“ – David Bowie, „What will never be“ – Andrew Liles, „Primer“ – Miles, „The Gate“ – Björk, „Svarthamar“ – Pétur Ben, „Undoing a Luciferian Towers“ – Godspeed You! Black Emperor

Gelesen: diesen Artikel in der Vogue über Joan Didion, warum von zu Hause arbeiten Standard sein sollte, Noah Yuval Harari über die drohende AI Apokalpyse, Klimawandel – wir schweigen uns zu Tode, diesen Artikel im New Yorker über Margaret Atwood, Isaac Asimovs Empfehlungen wie man nie mehr ideenlos ist

Getan: Gewählt, so so viele Meetings und Interviews, einen Workshop vorbereitet, mit einer Freundin auf ein Glas Wein getroffen und nach einer Tasche gesucht

Geplant: einen richtig guten Workshop durchführen

Gegessen: ein excellentes Dinner zum bestandenen Examen der Bingereader-Gattin im Hunsinger

Getrunken: Hemingways Mojito und Sancerre

Gelacht: die AFD Wähler sollen doch ein Hakenkreuz statt eines Kreuzchen auf dem Wahlzettel machen, ist gleich besser erkennbar … und über Margaret Atwoods „The Handbags Tale“

Geärgert: das über die eigentlich wichtigen Themen Klimawandel und AI kaum jemand spricht und es im Wahlkampf fast keine Rolle spielt

Gefreut: über den wunderbaren Besuch aus Seattle

Gewünscht: diesen Johnnie Walker Black Label, dieses Geschirr, diesen Print

Geklickt: auf diesen Talk von Admiral William McRaven „Change the world by making your bed“

Gekauft: diese Tasche und ein paar Schuhe

Gefunden: die Biografie von Katharine Graham im offenen Bücherschrank

Gewundert: Lisa Simpson hat ihren eigenen Bookclub 🙂

Meine Woche

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Gesehen: „Le passé devant nous“ (2016) von Nathalie Teirlinck mit der wunderbaren Evelyne Brochu. Wunderschöner, melancholischer Film um eine schwierige Mutter-Sohn-Beziehung.

Manchester by the Sea“ (2016) von Kenneth Lonergan. Keine Ahnung warum ich mich gegen den Film so gewehrt habe. Ist tatsächlich richtig gut und der Soundtrack hat mir auch sehr gefallen.

XX (2017) Horror-Anthologie der Regisseurinnen Jovanka Vuckovic, Karyn Kusama, St. Vincent und Roxanne Benjamin. Die 4 Geschichten haben mir nicht alle gleich gut gefallen, aber manche gehen mir noch ganz schön nach. Puh grusel 😉

Gehört: „The Birthday Party“ – St. Vincent, „The Bucket“ – Lali Puna, „We know where you fucking live“ – Marilyn Manson, „Anthology Resource“ – Dean Hurley, „Live at Dockside“ – Noveller, „Totality“ – Motion Sickness of Time Travel

Gelesen: dieses Interview mit der Autorin Han Kang, über die verstorbene LGBT Aktivistin Edie Windsor, Kluges Interview mit Katharina Borchert warum sich die deutsche Firmenkultur ändern muss, über die langjährige Kritikerin der NY Times Michiko Kakutani die jetzt in Rente geht, über diese libanesische Wissenschaftlerin die Haie rettet und diesen Artikel im Guardian über die Nabelschau der deutschen Politik

Getan: Workshops vorbereitet, Interviews geführt und viel aufgeräumt, einen Vortrag zu „Freedom to Grow“ auf der Sticks’n’Stones gehalten, einen interessanten Abend mit einer guten Freundin verbracht und eine heftige Migräne-Attacke bekämpft

Geplant: Leadership Workshop Konzept überarbeiten und einiges an Rezensionen abarbeiten

Gegessen: leckere israelische Mezze beim Kochkurs

Getrunken: Dark & Stormy

Gelacht: If you can’t convince them, confuse them

Geärgert: über mein fehlendes Talent beim Lampen aufhängen, da hängen jetzt 1000m Kabel rum

Gefreut: über die bestandene Bachelor-Arbeit der Bingereader-Gattin

Gewünscht: eine schwarze Messenger-Bag aus Leder so oder ähnlich (Vorschläge?), diese Lese-Lampe

Geklickt: auf die Chanel Werbung mit Kristen Stewart, diesen TED Talk von Cathy O’Neil die uns auffordert Big Data und Algorithmen gegenüber skeptisch zu sein

Gekauft: nix

Gefunden: nix

Gewundert: über diese cleveren Oktopoden (Oktopussis?)

Meine Woche

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Gesehen: „I am not Your Negro“ (2016) von Raoul Peck. Faszinierendes wichtiges Biopic über James Baldwin. Unbedingt anschauen.

Personal Shopper“ (2016) von Olivier Assayas mit Kristen Stewart. Auch beim zweiten Schauen immer noch richtig gut. Tolle Atmosphäre, spannend und ein wunderschöner Soundtrack.

Doctor Strange“ (2016) von Scott Derrickson mit Benedict Cumberbatch. Intelligente Marvel-Verfilmung mit Humor.

Peggy Guggenheim: Art Addict“ (2015) von Lisa Immordino Vreeland. Biopic über die exzentrische Kunstsammlerin. Interessante aber teilweise etwas dröge Dokumentation.

Gehört: „Track of Time“ – Anna von Hausswolff, „Hiding Rivers“ – Diary of Dreams, „Music from before the Storm“ – Daughter, „Snow Wolf“ – Nick Cave & Warren Ellis, „Histós Lusis – Toàn,

Gelesen: über die geheimnisvolle Malerin des Okkulten Hilma af Klint, the Four Burners Theory, Productivity hacks to rule kindergarden like a Silicon Valley Boss ;), der Heiratsmarkt zahlt Frauen besser als der Arbeitsmarkt, Virginia Woolfs Essay „The Decay of Essay Writing“, diesen Artikel über Gertrude Stein

Getan: eine Arbeitswoche in zwei Tage gepresst mit vielen Meetings und Diskussionen, nach Berlin zum Internationalen Literaturfestival gereist und die wunderbare Elif Shafak und Arundhati Roy getroffen, Berlin unsicher gemacht und in der Alten Nationalgalerie die Bilder von Caspar David Friedrich bewundert.

Geplant: meinen Vortrag auf der Sticks’n’Stones nächste Woche vorbereiten und einen Leadership Workshop

Gegessen: Süsskartoffelsuppe mit Limetten und Erdnüssen

Getrunken: Himbeer-Gin Sprizzer

Gelacht: Told you so. Sincerely, Your Intuition

Geärgert: über das mögliche Ende von DACA

Gefreut: wieder zu Hause zu sein

Gewünscht: diese Körbe oder diesen Sack für die Schmutzwäsche, diese Stühle und diesen Tisch

Geklickt: auf den Kurzfilm „Chase“ von Páraic Mc Gloughlin und auf diesen TED Talk von Tomas Saraceno „Would you live in a floating bubble in the sky?“

Gekauft: diese Cupcakes, Berliner Brandstifter und Bücher

Gefunden: dieses Korkmännchen in Berlin

Gewundert: dass mittlerweile mehr Schriftsteller und Journalisten in der Türkei inhaftiert sind als in China 😦

Meine Woche

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Gesehen: „Paterson“ (2016) von Jim Jarmusch mit Adam Driver. Wunderschöner poetischer Film um einen dichtenden Busfahrer. Unbedingt anschauen. Der Soundtrack war auch phantastisch.

Synecdoche, New York“ (2008) von Charlie Kaufman mit Philip Seymour Hoffman. Ich mochte „Being John Malkovich“ so gerne, finde Hoffman klasse, also dachte das muss gut werden, aber dann bin ich irgendwie nicht reingekommen in den Film. Schade.

Frantic“ (1999) von Roman Polanski. Thriller mit Harrison Ford der in Paris spielt, den man also wunderbar an einem Paris-Wochenende schauen kann. Unterhaltsam.

Gehört: „Exhumed“ – Zola Jesus, Woolverine – Mogwai, „Little Heart“ – Hundreds, „Shadow of the Sun“ – Moonduo, „Christine“ – Christine & The Queens, „For Marlon“ – SoKo, „First Love never dies“ – SoKo, „Comme les Enfants“ – Coeur de Pirate, „Arrival – Soundtrack“

Gelesen: über einen Speedometer for AI, über Ian McEwans verzauberten Garten, diesen Artikel über Solarpunk, Hilary Mantels Artikel über Lady Di, dieses Interview mit Jim Jarmusch, diesen Artikel über „Paterson and the myth of the solitary artist“

Getan: ewig auf Trinkwasserhygiene-Fachleute gewartet, IKEA gestürmt und ein wunderbares Paris-Wochenende erlebt mit einem Seine Riverside Walk mit „Paris Walks„, phantastisch gegessen und getrunken und viel vorgelesen

Geplant: Literature Festival in Berlin

Gegessen: ein phantastisches Mittagessen im „Le Camondo

Getrunken: Sancerre

Gelacht: über die Twitter-Lieblinge von Madame Vorspeisenplatte

Geärgert: dass der TGV eine halbe Stunde früher als geplant abfuhr und ich davon 30min vorher informiert wurde, Hinfahrt daher verpasst und es wurde alles etwas chaotisch und zwei Stunden später

Gefreut: über das wunderbare Wochenende

Gewünscht: diesen Print, diese Lampe, diese Kommode

Geklickt: auf diesen Blade Runner Short Film der zeigt was 2036 passiert ist, und auf das Video von Etta Candy die über Wonder Woman nachdenkt

Gekauft: diese Lampe, diese Gläser, Tee bei Marriage, Schokolade von Patrick Roger

Gefunden: einen Berg Schulbücher in der Papiermülltonne in Paris

Gewundert: das französische Schulkinder alle 6 Wochen zwei Wochen Ferien haben plus Sommerferien und dass ich glaube ich fast die einzige Bloggerin bin, die vergessen hat sich für den Bloggeraward anzumelden

Meine Woche

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Gesehen: „Dogtooth“ (2009) von Yorgos Lanthimos. Drei Teenager leben mit ihren durchgeknallten manipulativen Eltern vollkommen abgeschieden von der Außenwelt, es könnte fast ein anderer Planet sein. Heftiger, beeindruckender Film.

Expedition Happiness“ (2017) von Felix Stark/Selima Taibi. Geschichte einer geplanten Weltreise mit sehr schönen Bildern und hübschem Soundtrack.

The Girl on the Train“ (2016) von Tate Taylor mit Emily Blunt. Nein, den hat auch Laura Prepon für mich nicht retten können. Lest lieber das Buch, der Film taugt echt nix.

Gehört: „Sommer ’89“ – Kettcar, „Drifter“ – First breath after Coma, „Candy Girl“ – Trailer Trash Traceys, „Burn it Down“ – Daughter, „Ruins“ – Mammock, „Jupiter“ – Sufjan Stevens

Gelesen: den Artikel der NASA über die totale Sonnenfinsternis am 21. August, das Silicon Valley bringt LSD zurück, diesen Artikel über Gen Editierung, diese „Brief History of Women in Computing“ als Antwort auf den Google Skandal diese Woche und warum Kinder auch mal ordentlich auf die Schnauze fallen sollten.

Getan: spannende teils heftige Diskussionen geführt, eine schöne Geburtstagsfeier mit lieben Freunden besucht, ansonsten etwas runtergefahren und sogar den Bookclub nicht besucht, war alles etwas viel in letzter Zeit musste mal etwas Schlaf nachholen

Geplant: Wandern in den Bergen am Feiertag

Gegessen: Linsensalat mit gegrilltem Pfirsich

Getrunken: Hopfentwista – sehr erfrischendes Sommergetränk

Gelacht: über Bomb Science 101 – so wahr

Geärgert: über den Nazi-Aufmarsch in Virginia und das ich mich im Datum verguckt hatte und ich meine Freunde umsonst zum Kino geschleppt habe (der Abend war trotzdem schön)

Gefreut: über ein bisschen Zeit zum Faulenzen und das ein Streit friedlich beigelegt werden konnte.

Gewünscht: Tickets für die Sci-Fi Ausstellung im Barbican in London, dieses Tshirt und diese Ausgabe von „Clockwork Orange“

Geklickt: auf den entzückenden Kurzfilm „In a Heartbeat“ und auf den Manuskript Viewer der British Library

Gekauft: Tickets für TEDx in München „Now more than ever“

Gefunden: uralte Fotos von vergangenen Teamevents

Gewundert Gestaunt: über diesen wunderschönen Sturm