Eigentlich war ja der Plan, dieses Jahr nach Japan zu reisen, doch dann hat die Vernunft gesiegt und es wird noch ein weiteres Jahr eisern gespart, damit wir dann nächstes Jahr gleich ein paar Wochen lang im Land herumreisen können. So lange wollte ich jetzt aber doch nicht warten auf "Takeshis Haut", denn ich war... Continue Reading →
Ein Stammbaum – Patrick Modiano
Patrick Modiano war schon länger auf meinem Radar. Schon vor Literaturnobelpreis und all dem Wirbel wegen der Thematik seiner Bücher. Bücher über schwierige Kindheiten und Jugend beschäftigen mich, lese ich häufig und dabei bin ich immer wieder einmal über Modiano gestolpert. Als er dann den Nobelpreis für Literatur bekam, hat es nicht sofort kling gemacht, dass das... Continue Reading →
Generation X – Douglas Coupland
Ich lese Bücher grundsätzlich am liebsten im Original, aber bei keinem anderen als diesem hatte ich so sehr das Gefühl, die deutsche Übersetzung - so gut sie auch ist- kann diesem Roman einfach nicht gerecht werden. Es ist sicherlich auch kein Roman im herkömmlichen Sinne, der Text gliedert sich in drei Teile mit insgesamt 32... Continue Reading →
In Plüschgewittern – Wolfgang Herrndorf
Es gibt Bücher, die eignen sich ganz besonders zum Zugfahren finde ich - und Herrndorfs "In Plüschgewittern" gehört dazu. Es reicht nicht unbedingt für die gesamte Strecke Dortmund - München, insbesondere nicht, wenn man auch noch eine Stunde Verspätung hat, aber man kann so perfekt darin versinken. Wann hat man schon mal die Gelegenheit, ein... Continue Reading →
The Goldfinch – Donna Tartt
Eine Autorin sehr zu mögen, die nur etwa alle 10 Jahre ein Buch veröffentlicht, kann eine ziemlich anstrengende Sache sein. Mit ihrem Debut hatte mich Donna Tartt Mitte der 90er Jahre vollkommen umgehauen. An einem eisigen Dezembertag mit fiebriger Erkältung im Bett liegend, habe ich "The secret history" angefangen und konnte im wahrsten Sinne des... Continue Reading →
The Crow Road – Iain Banks
"It was the day my grandmother exploded. I sat in the crematorium, listening to my Uncle Hamish quietly snoring in harmony to Bach's Mass in B Minor, and I reflected that it always seemed to be death that drew me back to Gallanach." Kann es einen besseren ersten Satz geben in einem Buch als diesen?... Continue Reading →
Die Sache mit dem Ich – Marc Fischer
Marc Fischer sagte mir anfangs nicht wirklich was und plötzlich hörte ich von allen Seiten von dem Buch, bekam es von unterschiedlichen Leuten empfohlen und hatte es gerade auf meinen Wunschzettel gepackt als es mir dann auch noch witzigerweise von stepanini zugeschickt wurde, als sie ein paar ihrer gelesenen Bücher verschenkte, ohne vorher zu wissen welches ich bekommen... Continue Reading →
Vor dem Fest – Saša Stanišić
Sasa Stanisic wurde 1978 in Bosnien geboren, in Vizegrad, der Stadt, der mit Ivo Andrics "Die Brücke über die Drina" ein ewiges Denkmal gesetzt wurde. Er kam mit 14 als Kriegsflüchtling nach Deutschland. Wie er mit Sprache umgeht ist meisterhaft. Er zeichnet wundervolle Sprachbilder, manchmal etwas schräg, aber das ist einzigartig schön. Kein Wunder also, dass er 2014 den Preis der Leipziger... Continue Reading →
Books & Prison
OK - you might have noticed that I am having a negligible OITNB addiction but the mix of Prison, Books, hot readers and cool stories is just too good to resist. Should I ever get myself in the nick, I will definitely take care of the prison library! By the way, half-way through the second episode I find... Continue Reading →
Woyzeck – Georg Büchner
Meine Liebe zum "Magazin als Buch" ist mittlerweile denke ich schon klar geworden. Kein anderes Medium schafft es so spielerisch die Texte zugänglich zu machen und ihnen Platz zu schaffen im Heute und Jetzt. Besonders gut ist das den Machern Joanna Mühlbauer und Peter Wagner bei ihrer "Woyzeck"-Ausgabe gelungen. Die Literatur vorne und der Journalismus hinten... Continue Reading →