"Fiesta" war mein Zusatz-Leseprojekt für den Bookclub, in dem wir im Juni "The Paris Wife" diskutiert haben. "Reading another Hemingway for some extra points" - da kann man doch nicht nein sagen. Es ist immer spannend, ein Buch nach vielen Jahren wiederzulesen. Ich konnte mich an wenig erinnern, außer das die Handlung zwischen Paris und... Continue Reading →
Anais Nin – Die Tagebücher 1927 – 1929 und 1931 – 1934
Anais hat mich aufs Glatteis geführt - zumindest mal auf die Schlittschuhbahn. Das war schon letzten Monat, aber ich habe erst jetzt den zweiten Band ihrer Tagebücher zu Ende gelesen und es war eine wahnsinnig intensive, intime Zeit, die ich mit Frau Nin verbracht habe. Eine absolut außergewöhnliche, spannende Frau, die einen schier unstillbaren Hunger... Continue Reading →
Glücklich die Glücklichen – Yasmina Reza
Ob irgendeiner der 18 Protagonisten mit einem fluffigen Verwöhn-Pancake-Frühstück hätte glücklich gemacht werden können, wage ich fast ein wenig zu bezweifeln, mich hat es rundum entzückt, den Tag so zu starten. Yasmina Reza ist bekannt für ihre perfekt durchstrukturierten, passgenauen Theaterstücke, die einen so wunderbar leiden lassen beim Zuschauen. "Drei mal Leben" habe ich vor... Continue Reading →
Im Cafe der verlorenen Jugend – Patrick Modiano
Der zweite Versuch, mich dem Literaturnobelpreisträger 2014 zu nähern, denn mein erster Versuch mit "Der Stammbaum" war nicht recht gelungen. Modiano hat einen sehr speziellen Stil, seine Bücher sind kleine Wunderwerke, die das Paris der 60er Jahre wieder auferstehen lassen und sie wirken wie schwarz-weiß-Aufnahmen, entzückend melancholische, bittersüße nostalgische Träumereien. Es passiert gar nicht viel in... Continue Reading →
Ein Stammbaum – Patrick Modiano
Patrick Modiano war schon länger auf meinem Radar. Schon vor Literaturnobelpreis und all dem Wirbel wegen der Thematik seiner Bücher. Bücher über schwierige Kindheiten und Jugend beschäftigen mich, lese ich häufig und dabei bin ich immer wieder einmal über Modiano gestolpert. Als er dann den Nobelpreis für Literatur bekam, hat es nicht sofort kling gemacht, dass das... Continue Reading →
Die Mandarins von Paris – Simone de Beauvoir
Es ist immer eine gewagte Sache ein Buch, das einen mit Anfang 20 total begeistert hat, Ewigkeiten später noch einmal zu lesen. Mir ist es immer schwer gefallen, mein absolutes Lieblingsbuch zu nennen, ich habe stattdessen immer eine Handvoll - gelegentlich auch wechselnder - Lieblingsbücher. Aber die "Mandarins" waren immer dabei. Mit diesem Buch habe ich... Continue Reading →
Darlinghissima – Janet Flanner
Die Frauen der Left Bank in Paris haben mich immer schon sehr fasziniert und Janet Flanner ganz besonders. Ich habe kürzlich ihre Kurzportraits "Legendäre Frauen und ein Mann - Transatlantische Portraits" gelesen und ich war einfach neugierig auf die Frau hinter dem Pseudonym "Genet", die über 50 Jahre lang regelmäßig alle zwei Wochen für den New Yorker ihren "Letter from Paris"... Continue Reading →
Albert Camus: Das Ideal der Einfachheit – Iris Radisch
Das ausgerechnet ich mich für einen Autor begeistere, der in seinem Tagebuch vermerkt "Außer in der Liebe ist die Frau langweilig" überrascht ganz schön, nicht zuletzt mich. Auch seine Tochter wollte erst nicht so recht glauben, dass ihr verehrter Herr Papa so etwas geschrieben haben soll und musste erst durch einen Hinweis von Radisch mit... Continue Reading →
Mitten ins Herz – Francoise Sagan
Da hat einiges nicht gestimmt mit dem Buch. Zum einen sieht es aus wie eine absolute Kitsch-Schmonzette, der Titel ist auch nicht gerade einer, der mich vom Hocker haut und dann auch noch Bastei Lübbe. Hmmm. Hätte ich nicht vor vielen Jahren sehr begeistert Sagan's "Bonjour Tristesse" gelesen, dieses Büchlein hätte keine Chance gehabt. Es... Continue Reading →