Im Jahr 2016 reisten wir für drei unvergessliche Wochen durch Japan – ein Land, das uns immer wieder überrascht und manchmal auch vor Herausforderungen gestellt hat. Taxifahren war zum Beispiel jedes Mal ein kleines Abenteuer. Aus irgendeinem Grund schien es, als wären sämtliche Taxifahrer mindestens 80 Jahre alt. Sie trugen stets makellose weiße Handschuhe, und... Continue Reading →
The Thief – Fuminori Nakamura
"Was the young man's fate really controlled entirely but the nobleman? Or was being controlled by the nobleman the young man's fate?" Während unseres Urlaubs in Japan hatte ich zeitweise Panik, nicht genug Bücher dabei zu haben und obwohl Japan ein absolutes Buch-Mekka ist, musste ich nach einem Laden, der auch englischsprache Bücher führt, ganz... Continue Reading →
Japan by the Book – Teil 2
Welcome back. Nach Bergen, Natur und Hinterland wurde es Zeit, sich wieder den urbanen Ecken Japans zu nähern. Natur ist schön und gut, allzulange halte ich es jedoch ohne Stadt und Menschen nicht aus. Unser nächstes Ziel war Kyoto, die ehemalige Hauptstadt. Eine Stadt die überall als die hübschere kleine Schwester Tokyos gehandelt wird und auf die wir... Continue Reading →
Wenn der Wind singt/Pinball 1973 – Haruki Murakami
Das ist voll und ganz Murakami und zwar von der ersten Seite. Das ist bei seinem Erstling kein langsames Rantasten, kein Entdecken von ersten Murakami-Anzeichen, für mich war er von Anfang an gleich da, so wie man ihn kennt. Vielleicht etwas weniger surreal, als in vielen anderen Büchern, aber sein letztes Buch "Die Pilgerjahre des... Continue Reading →
Takeshis Haut – Lucy Fricke
Eigentlich war ja der Plan, dieses Jahr nach Japan zu reisen, doch dann hat die Vernunft gesiegt und es wird noch ein weiteres Jahr eisern gespart, damit wir dann nächstes Jahr gleich ein paar Wochen lang im Land herumreisen können. So lange wollte ich jetzt aber doch nicht warten auf "Takeshis Haut", denn ich war... Continue Reading →
Mister Aufziehvogel – Haruki Murakami
Der Titel des Buches "Mister Aufziehvogel" bezieht sich auf einen merkwürdigen Vogel, den nie jemand tatsächlich zu Gesicht bekommt und dessen Ruf irgendwie ein Überbringer schlechter Nachrichten zu sein scheint. Die Geschichte ist nicht einfach wiederzugeben. Man wird von Anfang an in eine Art hypnotischen Strudel hineingezogen, in dem sich das Suchen nach verschwundenen Katzen,... Continue Reading →
N. P – Banana Yoshimoto
Kazami, die Erzählerin, arbeitet wie ihre Mutter als Übersetzerin. Ein paar Jahre nach dem Selbstmord ihres Freundes, der ebenfalls als Übersetzer tätig war, trifft sie die Kinder des Autors der Kurzgeschichten-Sammlung NP (benannt nach einem alten Song "North Point). NP scheint verflucht zu sein. Der Autor selbst, Sarao Takase, hat Selbstmord begangen, ebenso drei der Übersetzer, die versuchten das Werk... Continue Reading →
Von Männern, die keine Frauen haben – Haruki Murakami
Was ist das nur mit mir und Haruki Murakami ? Ich habe einige Lieblingsautoren, von denen ich vieles lese, Neuerscheinungen sofort in Augenschein nehme, mit denen ich für gerne mal ein Bier trinken gehen würde - aber mit Murakami ist das alles ganz anders. Seine Bücher brauche ich, die haben mich so ganz sachte, langsam, einfach komplett süchtig gemacht.... Continue Reading →
Dance, Dance, Dance – Haruki Murakami
Zur Abwechslung mal wieder ein Murakami 😉 Dance, Dance, Dance in der deutschen Übersetzung "Tanz mit dem Schafsmann" ist ein etwas früherer Roman. Im Gegensatz zu "Naokos Lächeln" oder "Südlich der Grenze, westlich der Sonne" ein deutlich abgefahrener. Aber doch genug bizarres, um im Gedächtnis kleben zu bleiben. Ich habe immer wieder das Gefühl das das... Continue Reading →