Gesehen: Kir Royal (1986) von Helmut Dietl mit Franz Xaver Kroetz, Senta Berger und Ruth Maria Kubitschek. Muss Münchner Kulturgut nacharbeiten, wild die 80er aber auch echt krass sexistisch.
Gehört: The Dark und Cold – Chelsea Wolfe, Laymelli – Agnes Obel, Aventine – Klimt 1918, The man with the wind at his heels – The Waterboys, Roswell und Sea Shanty – Elle Cordova
Gelesen: dieses Interview mit Gillian Anderson, Wie die Welt riecht, über Deutschlands Lesekrise, Rachel Cusk schreibt ein Buch über Natalie Portman, The value of writing in the age of AI
Getan: Tennis gespielt, den Bookclub besucht, eine ins Wasser gefallene Dirty Dancing Party betrauert aber mit lieben Freund*innen trotzdem einen schönen Abend gehabt, eine Gartenparty besucht und wieder eine schöne LiteraTour durch Schwabing geführt
Gegessen: Currywurst
Getrunken: Flensburger
Gestaunt: What Happened When Sao Paulo Banned All Outdoor Advertising
Geklickt: auf diesen Podcast über Gustav Gründgens Rolle in der NS Zeit
Getrauert: nein
Gelacht: Today’s excuses for a glass of wine
Gedankt: einem lieben Freund der mir als rettender Engel den Platten am Radl so schnell repariert hat
Gewünscht: diese beheizten Reading Cabins für den Winter, diese Luftpumpe und diese Leseecke
Geplant: irgendwie das Offsite nächste Woche überstehen und die Workshops gut hinbekommen
Gefunden: Bücher
Gekauft: einen neuen Fahrradschlauch
Gedacht: “Do the best you can until you know better. Then when you know better, do better.” //Maya Angelou

Danke für den Hinweis auf den Text zum Lesen. Hab gemerkt, das interessiert mich nach wie vor, auch 8 Jahre „danach“. Es war mit das Schönste an meinem Beruf, Kindern diese Fähigkeit weiterzugeben.
Was Gustav Gründgens und seine Vergangenheit anbetrifft: Das war ein Schock, als Klaus Manns Buch 1981 neu herausgekommen ist. Da wurde viel darüber geredet. Ich hatte ihn bis dahin als tollen Schauspieler in Filmen geschätzt. Und dann das. Ach ja…
GLG
Astrid
Sehr gerne liebe Astrid, fand ihn auch wirklich interessant.
Das mit Gustav Gründgens kann ich sehr gut nachvollziehen, ist immer furchtbar, wenn eine Person deren Werk man schätzt dann in krasse Sachen verwickelt ist. Mal gelingt es mir besser Werk und Autor*in zu trennen, aber häufig auch nicht (gefühlt bin ich mit bereits verstorbenen Personen nachsichtiger, weil auch Zeitgeist mit einfließt – natürlich nicht bei allen Sachen – aber bei Lebenden fällt mir das richtig schwer)
Hab ein schönes Wochenende, Sabine