Meine Woche

Gesehen: Vaterland (2026) von Paweł Pawlikowski mit Sandra Hüller, Hanns Zischler und Anna Madeley. Der Film begleitet Thomas und Erika Mann durch das Nachkriegsdeutschland mit wunderbaren Schwarz-Weiß-Bildern und einem großartigen Hanns Zischler als Thomas Mann.

Gehört: Ein gutes Buch – Dota Kehr, Hallow Eve – Elle & Toni, Iconoclasts – Anna von Hausswolff, New Radiations – Marissa Nadler

Gelesen: GQ hat diese Woche 34 Menschen aus dem Literaturbetrieb zur Zukunft des Buches befragt, Sarah Perry über das Sterben und die letzten Tage ihres Schwiegervaters, diesen Artikel über die Gen-Z-Proteste

Getan: ins Kino gegangen, eine Schwabing LiteraTour durchgeführt, mit lieben Freund*innen sehr lecker gegessen und extrem viel Arbeit in der Arbeit

Gegessen: Moussaka

Getrunken: Wein

Gestaunt: diesen Artikel über träumende Oktopusse? Oktopoden?

Geklickt: auf dieses Gespräch mit Ulrike Herrmann und Jan Fleischhauer zum Thema „Verzicht statt Wohlstand – ist weniger mehr. Ulrike Herrmann ist einfach großartig. Obsolete Sounds: ein Archiv verschwindender und bereits verschwundener Geräusche, die zusätzlich von Künstler:innen musikalisch neu interpretiert werden

Gefreut: über den Wahlerfolg der studentischen Bewegung in Serbien und Lulas Sieg gegen Flávio Bolsonaro in Brasilien – zwei gute Gründe, den Glauben an politische Veränderung nicht aufzugeben.

Geärgert: Über die Entlassung einer lieben Freundin 😦

Getrauert: um Patrick Stewart und Walter Koenig – Captain Picard und Pavel Chekov innerhalb einer Woche zu verlieren, tut echt weh, wenn man mit dieser Vorstellung einer besseren Zukunft groß geworden ist. Captain Picard wird immer mein moralischer Kompass bleiben. RIP

Geschockt: siehe Getrauert

Gelacht: über das neue Audi Logo

Gewünscht: diesen Anzug, diesen Rucksack, dieses Gartenhäuschen

Geplant: wir freuen uns auf Abendessen mit lieben Freund*innen

Gefunden: das Spiel Scotland Yard an der Papiermüll-Tonne. Gleich gerettet.

Gekauft: nix

Gedacht: “We work to better ourselves and the rest of humanity.” // Jean-Luc Picard

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