Karin Park @Feierwerk

Karin Park, schwedisches Model und Sängerin, ist momentan mit ihrem aktuellen Album „Apocalypse Pop“ auf Tour und der letzte Stopp in Deutschland war im Münchner Feierwerk. Es gab einen Konzertabend in wunderbarster Wohnzimmer-Atmosphäre.

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Die Vorband „Phantom“ aus Finnland machten Laune und eine tolle Show, insbesondere das selbstgebaute Ufo meets Lavalampe-Musikgerät, das über Touch-Senoren gesteuert wird und die wunderlichsten Töne von sich gibt, war spektakulär.

Ich hätte mir sehr gerne eine CD von „Phantom“ gekauft, aber es gab leider keine. Noch haben sie auch nicht sehr viele Stücke beisammen, aber ich behalte sie mal im Auge.

Und dann war sie da ! Frau Park ist schon eine beeindruckende Erscheinung, wenn sie mit ihren gut 1,90m zuzüglich High Heels auf der Bühne steht. Die Frau ist ne Schau.

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Sie haut gleich zu Anfang „Restless“ raus vom „Highwire Poetry“ Album und selbst das nicht funktionierende Mikro bringt sie erstmal nicht in Bedrängnis. Ganz routiniert holt sie sich ein funktionierendes Mikro von ihrer Keyboarderin und weiter geht die Show.

Mich erinnert Karin Park immer ein bisschen an the Knife, auch wenn diese sicherlich experimenteller und extravaganter rüberkommen. Das dunkle aggressive „Hard Liquor Man“, ein Song inspiriert durch den Protest der Pussy Riots, die den Mut hatten, nur Stunden nach ihrer Freilassung erneut Putin zu kritisieren, knallt ordentlich rein.

Mein persönlicher Höhepunkt war allerdings „Thousand Loaded Guns“, bei dem nicht nur Karin Park’s Bruder, der Schlagzeuger, sondern auch sie selbst und Keyboarderin Juno die Trommeln bearbeiten.


https://www.youtube.com/watch?v=8dsfvpARl40

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Mit dem emotionalen „Human Beings“ als Zugabe beendet Park das Konzert und hinterlässt den Eindruck einer coolen spontanen Musik-Akrobatin, mit der ich gerne mal ein Bierchen trinken oder die Drumsticks schwingen würde. Ich bin sicher, sie hat nach der Show auch noch Fotos mit sich machen lassen und CDs signiert, aber der Weg heim mit dem Radl durch die kalte Nacht hat mich ausnahmsweise einmal vernünftig sein lassen und direkt nach Konzertende das heimische warme Bettchen suchen lassen.

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